In Deutschland wählen nach wie vor nur wenige junge Frauen den Weg in ingenieur-und naturwissenschaftliche Studienfächer und
Berufsfelder. In den ingenieurwissenschaftlichen Kernbereichen wie dem
Maschinenbau und der Elektrotechnik lag der Anteil von Frauen unter den
Hochschulabsolventen 2004 bei 12,4 bzw. 7,4 Prozent. In
Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft sind Ingenieurinnen
kaum vertreten. Während im technischen Bereich der Bedarf an Fach- und
Führungskräften wächst, nimmt die Zahl der Studienanfängerinnen und
Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften aktuell gleichzeitig ab.
Mittelfristig wird sich aufgrund der demographischen Entwicklung die
Zahl der Studierendenanfänger insgesamt deutlich reduzieren.
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"Das Heimweh fördern" - Die ersten Heimatschachteln werden von Magdeburg aus in den Westen versandt. Bundesminister Wolfgang Tiefensee hat am Montag, dem 20. März, das Projekt "Rückwanderung als dynamischer Faktor für ostdeutsche Städte" in Magdeburg vorgestellt:
Ab Ende März bekommen alle Abwanderer und Abwanderinnen aus Magdeburg
sogenannte "Heimatschachteln" mit auf den Weg in die Ferne. Die Geschenkpakete werden
von der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), der Universität Leipzig und
dem Nexus Institut Berlin entwickelt und versandt. Sie sind Teil der
Modellvorhaben zur Förderung der Rückwanderung nach Ostdeutschland, die
vom Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung
durchgeführt werden.
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Der bundesweit einmalige duale Studiengang im Hotel- und
Touristikbereich beginnt im Wintersemester 2006/2007 am Baltic College
Schwerin. Erstmals in beginnt in Deutschland ein duales
Hochschulstudium mit Berufsausbildung mit einem hohen Praxisanteil. Das
Baltic College Schwerin bietet zum kommenden Wintersemester 2006/2007
wird „Hotel- und Tourismusmanagement" mit dem Studienabschluss Bachelor of Arts (B.A.) einführen.
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Angesichts der aktuellen Föderalismusdebatte weist der
Bildungsforscher Prof. Dr. Reinhold S. Jäger von der Universität
Koblenz-Landau eindringlich darauf hin, dass das Bildungsbarometer -
das Instrument zur Meinungsbefragung im Bildungsbereich - in seiner
letzten Befragung in 8 von 9 inhaltlichen Bereichen der Bildung eine klare Aussage der Bevölkerung zur Verortung dieser Kompetenz beim Bund gefunden hat. Eine repräsentative Stichprobe von 1183 Befragte votierte wie folgt:
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Die März-Ausgabe der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK steht
unter dem Thema "Migration und Sicherheit". Sie veröffentlicht damit
wesentliche Beiträge der Konferenz "Immigration and Security: European
Challenges and International Perspectives" vorab, die von der Deutschen
Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Heinrich-Böll-Stiftung
und des New Yorker World Policy Institut vom 23. bis 25. März in Berlin
organisiert wird.
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Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen hält am 15.
März 2006 in Kooperation mit der Deutschen Stiftung
Friedensforschung eine öffentliche Fachtagung zum Thema "Die UN als
Friedenswahrer und Konfliktschlichter. Lessons learned, mission (still
to be) accomplished" in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in
Berlin. Die Tagung greift die aktuelle Debatte um eine Reform der
Vereinten Nationen auf, in deren Zentrum die Stärkung der
friedenssichernden Rolle der Vereinten Nationen, insbesondere durch die
Einrichtung der neuen "Kommission für Friedenskonsolidierung" steht.
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Eine Tagung zum Thema "Die Macht der Wenigen. Aristokratische
Herrschaftspraxis, Kommunikation und 'edler' Lebensstil in Antike und
Früher Neuzeit" veranstaltet das Zentrum für interdiszplinäre Forschung
(ZiF) der Universität Bielefeld unter Leitung von Uwe Walter
(Bielefeld), Hans Beck (Montreal) und Peter Scholz (Frankfurt am Main).
Vom 1. bis 3. März 2006 möchte das Kolloquium das Phänomen „Herrschaft
der Wenigen“ untersuchen.
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„Es ist sehr zu hoffen, dass Bund und Länder das gemeinsame Ziel der
Zukunftsfähigkeit Deutschlands bei ihren Föderalismusverhandlungen im
Auge behalten“. Dies erklärte der kommissarische Präsidenten der
Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Burkhard Rauhut, im
Vorfeld des geplanten Spitzengespräch von Bundes- und Landesregierungen
und Fraktionsführungen. „Noch besteht die Chance, eine vollständige
Auseinanderentwicklung der Länder im Bildungsbereich zu verhindern.“
Rauhut bezog sich damit auf die neue Forderung der Länder, das geplante
Abweichungsrecht nicht nur auf künftige Bundesgesetze, sondern auch auf
bereits geltende Gesetze zu beziehen. Wenn dies im Bereich von
Hochschulzulassung und -abschlüssen praktiziert werde, brächte dies
eine erhebliche Desorientierung und Rechtsunsicherheit für die
Studierenden mit sich.
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Die Papstwahl und der Papstbesuch in Deutschland haben das Thema
Religion und Kirche im vergangenen Jahr ebenso in die Schlagzeilen
gebracht wie in diesem Jahr der Streit um Karikaturen des Propheten
Mohammed. Aber welche Rolle spielt Religion wirklich bei
Meinungsmachern, welchen Stellenwert haben religiöse Orientierungen
bei meinungsbildenden Eliten in Deutschland? Diese Fragen will ein
gemeinsames Forschungsprojekt der Evangelisch- und
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster klären.
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"Wir unterstützen die vom Statistischen Bundesamt formulierten „Forderungen aus der Praxis“ an die Ausgestaltung der Statistikausbildung der Bachelor- und Master-Studiengänge der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ausdrücklich", erklärt der Vorsitzende des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten, Professor Gert G. Wagner, Berlin, "da eine solide Ausbildung in Statistik und empirischen Methoden für den Berufserfolg der Absolventen wie für die Gesellschaft und Wirtschaft immer wichtiger werden."
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Die TU Ilmenau schreibt bis zum 15. März eine neu eingerichtete Professur zur Erforschung der Konzeption, Nutzung, Vermarktung und Wirkung von digitalen Spielen ein. Das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (IfMK) folgt damit dem US-amerikanischen Beispiel.
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Wie steht es um das Europäische Projekt? Unter diesem Titel hält er französische Innenminister und Parteivorsitzende der UMP Nicolas Sarkozy einen Vortrag in Berlin.
Veranstalter des Vortrags am Donnerstag, den 16. Februar, ist die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik.
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Die Fächer Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Universität Trier veranstalten eine Podiumsdiskussion zum Thema "Globalisierung, Neoliberalismus und Kapitalismuskritik" in der Diskussion werden Fragen erörtert wie zum Beispiel: Können freier Handel und globale Finanzmärkte weltweit zu mehr Wohlstand und weniger Armut führen? Gilt das auch aus der Sicht der weniger entwickelten Länder Lateinamerikas und Afrikas? An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Bischof Dr. Reinhard Marx (Trier), Prof. Dr. El-Shagi (Volkswirtschaftslehre) und Prof. Dr. Hanns Maull (Politikwissenschaft).
Die Veranstaltung findet statt am Montag, 13. Februar 2006 in Hörsaal 6 (Gebäude C) um 18.00 Uhr.
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Zu sachlichem Umgang mit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen
und ihre weltweiten Folgen möchte das Zentrum für Religion und
Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn durch eine Podiumsdiskussion
beitragen. Sie beginnt am kommenden Montag, 13. Februar, um 19:30
Uhr im Hörsaal 1 des Universitätshauptgebäudes. Das Thema lautet:
"Gottes- und Prophetenbilder. Die Karikatur zwischen Meinungsfreiheit
und Bilderverbot". Es wird unter anderem um die inneren Strukturen von
Religionen, den interreligiösen und interkulturellen Dialog,
Pressefreiheit und Rechtsgeschichte sowie Islamisches Recht gehen.
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Call Center erleben einen Boom - schon seit mehreren Jahren! Unternehmen greifen immer häufiger auf deren professionelle Dienstleistungen zurück, um z.B. neue Kundenkontakte aufzubauen, dem Wunsch der Kunden nach effizienter Betreuung besser nachzukommen und sie langfristig an sich zu binden. Um die vielfältigen Aufgaben eines Call Centers zu bewältigen, von Produktinformationen, Hotline-Service und Terminvereinbarungen bis zur Kundenberatung, muss das gut ausgebildet sein. Dem Bedürfnis der Branche nach einer qualifizierten Berufsausbildung im Tätigkeitsfeld des "Dialogmarketings" kommen nun zwei vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den Sozialparteien entwickelte neue Ausbildungsberufe nach.
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Was denkt Sportjournalist Harry Valérien über Familie und Heimat? Warum sind für Ex-Daimler-Chef Edzard Reuter Toleranz und Weltoffenheit wichtige Tugenden? Warum ist "Maus"-Erfinder Armin Maiwald die junge Generation zu angepasst? Im so genannten "Dialog der Generationen" haben prominente Senioren ihren Standpunkt erläutert. Befragt wurden sie von Studierenden ("Jung fragt Alt") der Lehrredaktion im Studiengang Medienwirtschaft der Hochschule der Medien (HdM).
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Es geht auch anders!" - unter diesem Motto steht der Wettbewerb "Der Deutsche Schulpreis", den die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung in Zusammenarbeit mit dem stern und dem ZDF erstmalig ausschreiben. Mit dem Preis wollen die Initiatoren herausragende pädagogische Leistungen würdigen und für die Schulentwicklung in Deutschland insgesamt nutzbar machen. Schulen jeder Art können sich ab sofort und bis zum 31. März 2006 bewerben. Der Deutsche Schulpreis ist mit 50 000 Euro ausgestattet. Vier weitere Schulen erhalten Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 10 000 Euro. Die Preisverleihung findet Anfang November 2006 auf einer Festveranstaltung in Berlin statt.
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Wie funktioniert die Logik der Weltherrschaft? In seinem Vortrag „Imperien – Die Logik der Weltherrschaft“ am vergangenen Mittwoch im Auswärtigen Amt in Berlin, präsentierte der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler seine Theorie globaler imperialer Machtstrukturen, die er in seinem neu erschienenen gleichnamigen Buch ausführt.
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Die Staatsbibliothek zu Berlin besitzt seit 1996 den Nachlass des bedeutenden deutschen Theologen Dietrich Bonhoeffer (geb. 4. Februar 1906). Die zweitägige Präsentation, eingebettet in die Gedenkveranstaltungen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg zum 100. Geburtstag Bonhoeffers, stellt mit Dokumenten und Autographen Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers vor.
Freitag, 3. Februar, 9 bis 21 Uhr Samstag, 4. Februar, 9 bis 19 Uhr Eintritt frei
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Wie konnten und können Frauen Themen in die Politik einbringen? Welche neuen Ansätze für Frauenbewegungen und Geschlechterpolitik gibt es heute? Nicht nur eine Bilanz der Frauenforschung wird auf der Konferenz "Von den Frauenstimmen zur Geschlechtergleichheit? Frauenbewegungen und Geschlechterpolitik" am 3. Februar im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Bochum, gezogen. Auch die Veränderungen in den Thematisierungen und Strategien der Frauenpolitik der letzten 30 Jahre werden diskutiert. Veranstaltet wird die Konferenz u.a. von der Marie Jahoda Gastprofessur für Internationale Frauenforschung, die seit 1994 vom Lehrstuhl für Geschlechter- und Sozialstrukturforschung der RUB koordiniert wird.
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